“…sein persönliches Meisterstück!” Debüt beim Sinfonieorchester Basel

Alexander Liebreich begeisterte bei seinem Debüt beim Sinfonieorchester Basel am 3. Dezember 2014 die Kritiker. Einige Ausschnitte aus dem Artikel auf der Online Plattform “Online Merker”.

“Dank des äusserst präzisen Dirigats von Alexander Liebreich gelingt dem SOB eine klanglich differenzierte, spannende und mitreissende Interpretation von Furrers faszinierendem Stück.”

“Miklòs Perényi begeistert und berührt mit sensiblem, fein phrasiertem, hoch emotionalem Spiel. Dirigent Liebreich ermöglicht mit seinem erneut klaren und eindeutigen Dirigat ein nachhaltiges, musikalisches Erlebnis der Sonderklasse!”

“Mit der Brahms-Sinfonie liefert Maestro Liebreich sein persönliches Meisterstück des Abends: Glasklar und eindeutig gibt er seine Einsätze, geht mit dem ganzen Körper mit und zeigt somit mehr als nur deutlich auf, in welcher Klangfarbe und –stimmung die Musik ertönen soll. Alleine aus seiner Dirigiergestik hätte ein Kenner – auch ohne nur eine Note zu hören – erkennen können, welches Werk hier dirigiert wird – fantastisch!”

Die gesamte Rezension ist hier zu lesen: www.der-neue-merker.ch

Debüt-CD mit NOSPR erscheint im Januar 2015: Lutosławski und Szymanowski !

ACC30332_Cover_300 dpi

Das NOSPR, Polens kultureller Botschafter in der Welt und europäisches Ensemble von Rang, fühlt sich besonders der Pflege der Musik polnischer Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts verpflichtet und steht den Werken von Lutosławski und Szymanowski vermutlich näher als irgendein anderes Orchester der Welt. Mit Witold Lutosławski’s Concerto for Orchestra und Karol Szymanowski’s Three Fragments from Poems by Jan Kasprowicz veröffentlicht das Label Accents im Januar 2015 die erste Aufnahme des Orchester unter der Leitung von Alexander Liebreich in Katowice entstanden ist. Die Lieder von Szymanowski singt Ewa Podles.

Ausschnitte sind hier bereits zu hören:

https://soundcloud.com/accentus-music/sets/polish-national-radio-symphony-orchestra-alexander-liebreich-ewa-podles

Schwelgen in Wärme und Glanz

Am 21. November 2014 kehrte Alexander Liebreich für ein Gastdirigat an die Hochschule für Musik und Theater München zurück. Gemeinsam mit dem Hochschulsinfonieorchester führte er in einem Benefizkonzert des Vereins Live Music Now! die 44. Sinfonie von Joseph Haydn, Meditation von Toshio Hosokawa und Gustav Mahlers 4. Sinfonie auf. Die Solistin des Abends war Christiane Karg.

2190_2847_120304_Karg_StevenHaberland

Die Süddeutsche Zeitung schrieb in ihrer Rezension:

“Alexander Liebreich ist mehr Tänzer als Dirigent und zeigt genau, wie er sich den Klang vorstellt. Diese direkte Kommunikation tut der Musik gut: Das Wechselspiel zwischen Furioso und Innehalten gelingt im Kopfsatz spannungsreich und sauber verwoben.”

“In Gustav Mahlers vierter Sinfonie zeigen sich die Streicher intonationssicher und schwelgen in Wärme und Glanz.”

Milica Djordjević: “I put my dark and anxious side on paper…”

Das Münchener Kammerorchester hat ein Werk bei der Komponistin Milica Djordjević (*1984) in Auftrag gegeben. Anselm Cybinski, der beim MKO für die Konzertplanung zuständig ist, sprach mit ihr über das Werk ›Sky limited‹, das am 9. Oktober 2014 beim 1. Abonnementkonzert des MKO im Prinzregententheater seine Uraufführung erleben wird: Zum Interview auf der Seite des Münchener Kammerorchester

Das komplette Interview als pdf zum Download 

Mit dem NOSPR und Krystian Zimerman auf Tournee

Gemeinsam mit dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks Katowice geht Alexander Liebreich im September auf Tournee. Neben dem Dvořák Festival in Prag wird es Konzerte in der Kölner Philharmonie, im Stadttheater Aschaffenburg bei den Settimane Musicale in Ascona/ Locarno, in Vaduz und beim Festival MITO SettembreMusica in Lingotto und Mailand geben. Als abschließender Höhepunkt wird am 1. Oktober die neue Konzerthalle des Orchesters in Katowice feierlich eröffnet.

Krystian Zimerman High Res 2 - credit Kasskara and DGG

Der Solist ist bei fast allen Konzerten ist Krystian Zimerman. Der Pianist, der sich auf 50 Konzerte im Jahr beschränkt, spielt Beethovens 5. Klavierkonzert. Zimerman nahm einst mit Bernstein die Gesamteinspielung aller Beethoven Klavierkonzerte in Angriff, die er nach dem Tod Leonard Bernsteins als Pianist und Dirigent der noch ausstehenden Konzerte beendete.

In Aschaffenburg wird Lise de la Salle Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 spielen.

Neben dem Beethoven Klavierkonzert stehen Lutos ławskis Musique funèbre und die erste Symphonie von Johannes Brahms auf dem Programm der Tourneekonzerte.

Debüt in der Suntory Hall in Tokyo

Am 21. August dirigiert Alexander Liebreich erstmals in Tokyos Suntory Hall. Die Konzerthalle gehörte zu den ersten Spielstätten, bei denen die Firma Nagata Acoustics für die Umsetzung der Akustik verantwortlich war. Aktuell ist das Unternehmen und sein Direktor Yasuhisa Toyota mit der Akustik der neuen Konzerthalle des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks beschäftigt, die Alexander Liebreich gemeinsam mit dem Orchester am 1. Oktober eröffnet.

Das Konzert des Tokyo Symphony Orchetra steht im Zeichen des Komponisten Pascal Dusapin. Eine Uraufführung des von der Suntory Hall in Auftrag gegebenen Werkes „Wenn du dem Wind…“ sowie die Japanische Erstaufführung von Quatuor VI „Hinterland“ für Streichquartett und Orchester stehen auf dem Programm. Den Part des Streichquartetts übernimmt das Arditti Quartett, mit dem der Komponist eng zusammen arbeitet. Mit Christophe Bertrands „Mana“ kommt ein weiteres Stück erstmals in Japan zur Aufführung. Abgerundet wird das Programm mit dem Werk “Tapiola” von Jean Sibelius.

Im Anschluss an den Abend in der Suntory Hall wird Alexander Liebreich gemeinsam mit Yasuhisa Toyota nach Katowice reisen, um dort die Feinabstimmung der Akustik in der neuen NOSPR Concert Hall vorzunehmen.

Zum Konzert

Alexander Liebreich dirigiert das Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten findet in diesem Jahr im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Solist ist der Preisträger in Residence des Festivals Igor Levit. Bekannt für seine tiefe musikalische Verbundenheit zum Werk von Beethoven, spielt er dessen 3. Klavierkonzert, das 1803 in Wien vom Komponisten am Klavier uraufgeführt wurde. Begleitet wird Igor Levit vom Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Alexander Liebreich, das eingangs Pendereckis Threnos spielt – eine Art Klagelied für Streicher, die der polnische Komponist den Opfern der Atombombe von Hiroshima widmete. Die 1. Sinfonie von Brahms, mit der er in der Tradition Beethovens steht und dennoch eine eigene Tonsprache entwickelte, beschließt das Konzert. Danach laden der Bundespräsident und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam zu einem Empfang.

Die im Kartenpreis enthaltenen und darüber hinaus eingeworbenen Spenden kommen der Arbeit der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm (Usedom) zugute.

Zum Konzert

Konzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Mit der konzertanten Aufführung der Oper Elektra feiern  Alexander Liebreich und das National Polish Radio Symphony Orchestra Katowice am 13. Juni 2014 den 150. Geburtstag von Richard Strauss. Gleichzeitig verabschieden sie sich mit diesem Konzert von ihrer bisherigen Spielstätte, bevor das Orchester mit der Saisoneröffnung am 1. Oktober dann in die neu gebaute Konzerthalle zieht.

Elektra gilt als eines der größten Werke des Expressionismus, die Besetzung mit 111 Musikern führt die Wagnersche Tradition fort. Strauss hatte diesen Einakter 1909 nach einem Libretto von Hugo von Hoffmannsthal über die griechische Tragödie von Sophokles komponiert.

Die Titelrolle wird die Sopranistin Christine Goerke übernehmen, die auch am 11.06. bereits im Strauss-Jubiläumskonzert in Dresden unter Christian Thielemann gesungen. Neben ihr stehen in den weiteren Hauptrollen Melanie Diener (Chryzothemis), Ewa Podleś (Klytaemnestra) auf der Bühne. Das polnische Ensemble Camerata Silesia der Katowice City Singers übernimmt den Chorpart.

Das Konzert kann live im Internet angehört werden. Die Übertragung beginnt um 19.30 Uhr.

Zum Konzert

Neue CD: Mozart Requiem

20140410135557_00001

„Selten fügen sich bei Mozartzs Requiem die vielen Dinge derart glücklich und ausgewogen zusammen, wie bei dieser Einspielung unter Alexander Liebreich.“ (Karsten Blüthgen, Chorzeit)

Das Requiem KV 626 und das Ave verum corpus KV 618 zählen zu den populärsten Werken Wolfgang Amadeus Mozarts und zeugen von unglaublicher musikalischen Reife des gerade einmal 35jährigen Komponisten. Der vielfach ausgezeichnete Chor des Bayerischen Rundfunks präsentiert diese beiden Spätwerke aus Mozarts Todesjahr 1791 gemeinsam mit dem ebenso renommierten Münchener Kammerorchester unter Alexander Liebreich und den berühmten Solisten Nuria Rial, Marie-Claude Chappuis, Christoph Prégardien und Franz-Josef Selig. Das von Mozart unvollendet hinterlassene Requiem erklingt in dieser Aufnahme in der Fassung des amerikanischen Musikwissenschaftlers Robert D. Levin.

8. Münchener Aids-Konzert

Am 9. Mai begrüßt das Münchener Kammerorchester beim Münchener Aids-Konzert gleich vier Solisten von Weltrang: Den Auftakt bildet die große bulgarische Mezzosopranistin Vesselina Kasarova. Die international gefeierte Ausnahmesängerin verzaubert das Publikum mit Arien aus der Oper „Mitridate“, die von Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von 13 Jahren komponierte.
Jan Lisiecki begeistert im Anschluss mit dem zweiten Klavierkonzert von Frédéric Chopin. Der erst 19-jährige kanadische Klavier-Shooting-Star mit polnischen Wurzeln wurde unlängst von der New York Times für seinen Reichtum an „musikalischen Nuancen, Farben und Phantasie“ gepriesen.
Vielseitig und witzig-virtuos zeigt sich Håkan Hardenberger. Der norwegische Künstler, der „brillanteste, subtilste Trompeter der Welt“ (The Times), besticht mit dem Concertino für Trompete, Klavier und Streichorchester des Franzosen André Jolivet.
Einen krönenden Schlusspunkt setzt Maximilian Hornung mit seiner Interpretation des Cello-Konzerts von Robert Schumann. Der gebürtige Augsburger zählt zu den international interessantesten Instrumentalisten seiner Generation.
Begleitet werden die Gastsolisten vom Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Liebreich.

Der gesamte Erlös des Konzerts geht an die Münchner Aids-Hilfe e.V., die als erste Institution dieser Art in Deutschland seit mehr als 25 Jahren eine vorbildliche Arbeit bei der Bekämpfung der Krankheit, der Aufklärung der Öffentlichkeit und der Betreuung der Betroffenen leistet.

Zum Konzert

Beethovenfestival Warschau unter dem Motto “Beethoven und die Freiheitsidee”

Am Mittwoch, den 16. April 2014 dirigiert Alexander Liebreich das Polnische Radiosinfonieorchester Katowice beim 18. Beethovenfestival in Warschau. Das Motto des diesjährigen Festivals ist: Beethoven und die Freiheitsidee. Die Organisatoren betonen die Bedeutung Beethovens als einer der ersten Komponisten dessen Werke und künstlerisches Handeln die Ideen der Freiheit – geprägt durch die Zeit der Aufklärung und der Französischen Revolution – reflektieren. Auf dem Programm stehen die 2. Symphonie von Ludwig van Beethoven, Alfred Schnittkes Kantate „Seid nüchtern und wachet“ und das Stabat Mater für a capella Chor von Giovanni Pierluigi da Palestrina – aufgeführt von dem Chor Silesia Singers Ensemble aus Katowice. Die Solisten sind Margarete Joswig (Mezzo-Sopran), Artur Stefanowicz (Countertenor), Markus Schaefer (Tenor) und Krzysztof Szumański (Bariton).

Zum Konzert

MKO und RIAS Kammerchor führen gemeinsames Auftragswerk von Sciarrino auf

Am Dienstag, den 8. April dirigiert Alexander Liebreich die beiden Ensembles in Berlin zum Auftakt eines dreijährigen Projektes:

Nach dem erfolgreichen Aufeinandertreffen bei Konzerten im Herbst 2011, bei denen die Uraufführung der Totenmesse des armenischen Komponisten Tigran Mansurian dem Requiem von Mozart gegenübergestellt wurde, bestellten Chor und Orchester gemeinsam Werke bei drei der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart: Salvatore Sciarrino, Pascal Dusapin und Georg Friedrich Haas. Ermöglicht werden die Kompositionsaufträge von RIAS Kammerchor und Münchener Kammerorchester durch die Finanzierung der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Die Werke werden zwischen 2014 und 2016 jeweils im Frühjahr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie ihre Uraufführung erleben und anschließend in der Abonnementreihe des Münchener Kammerorchesters im Prinzregententheater zu hören sein sowie auf mehreren Tour-Stationen im In- und Ausland. Gewichtige Werke von Franz Schubert, Maurice Duruflé und Ludwig van Beethoven ergänzen die Programme. Es dirigiert jeweils Alexander Liebreich, Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters.

„Alle drei von uns beauftragten Komponisten haben eine besondere Affinität sowohl zum Medium Chor als auch zu den spezifischen Möglichkeiten der Streichinstrumente, die in allen Werken das Zentrum der Orchesterbesetzung bilden werden“, sagt Liebreich, der Initiator der Kooperation. „Haas und Sciarrino hatten beide bereits Werke für das Münchener Kammerorchester geschrieben; zu Dusapin habe ich selbst seit Jahren eine enge Verbindung.“ Ganz bewusst würden die Novitäten im Kontext kanonisierter Werke präsentiert, so der Dirigent: „Beide Ensembles verbindet die Ästhetik eines schlanken, aber in seiner Gestaltung hochintensiven Klangs. Nach dem ersten Projekt mit Mansurian und Mozart war es mein großer Wunsch, dass eine Reihe von Komponisten genau für diese beiden Ensembles im Sinne einer Gegenüberstellung von ‚Alt‘ und ‚Neu‘ schreiben wird. Es ist für mich ein Traum, dass dies nun in Erfüllung geht.”

Mehr Informationen zum Konzert am 8. April

Eröffnungskonzert des Tongyeong International Music Festival in neuer Konzerthalle

Nach siebenjähriger Bauzeit  wird die neu erbaute Konzerthalle an der Südküste Koreas am Freitag, den 28. März mit dem Eröffnungskonzert des Tongyeong International Music Festival offiziell eingeweiht. Mit 1.300 Sitzplätzen ist die Konzerthalle die viertgrößte in Korea. Die Architektur des fünfstöckigen Baus, der auf einem Hügel über dem Meer steht, stellt zwei aufsteigende Möwen dar.

Unter der Leitung von Alexander Liebreich spielt das Festivalorchester neben einem Werk von Isang Yun, zu dessen Ehren das Festival gegründet wurde, Brittens Four sea interludes from Peter Grimes und Debussys La Mer. Die Solistin des Abends ist die Pianistin Yoleum Son mit dem Klavierkonzert G-Dur von Ravel.

Link zur Website des Tongyeong International Music Festivals

concert hall_4_web

main hall_3_web

concert hall_3_web1