Alexander Liebreich dirigiert das Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten findet in diesem Jahr im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Solist ist der Preisträger in Residence des Festivals Igor Levit. Bekannt für seine tiefe musikalische Verbundenheit zum Werk von Beethoven, spielt er dessen 3. Klavierkonzert, das 1803 in Wien vom Komponisten am Klavier uraufgeführt wurde. Begleitet wird Igor Levit vom Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Alexander Liebreich, das eingangs Pendereckis Threnos spielt – eine Art Klagelied für Streicher, die der polnische Komponist den Opfern der Atombombe von Hiroshima widmete. Die 1. Sinfonie von Brahms, mit der er in der Tradition Beethovens steht und dennoch eine eigene Tonsprache entwickelte, beschließt das Konzert. Danach laden der Bundespräsident und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam zu einem Empfang.

Die im Kartenpreis enthaltenen und darüber hinaus eingeworbenen Spenden kommen der Arbeit der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm (Usedom) zugute.

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Konzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Mit der konzertanten Aufführung der Oper Elektra feiern  Alexander Liebreich und das National Polish Radio Symphony Orchestra Katowice am 13. Juni 2014 den 150. Geburtstag von Richard Strauss. Gleichzeitig verabschieden sie sich mit diesem Konzert von ihrer bisherigen Spielstätte, bevor das Orchester mit der Saisoneröffnung am 1. Oktober dann in die neu gebaute Konzerthalle zieht.

Elektra gilt als eines der größten Werke des Expressionismus, die Besetzung mit 111 Musikern führt die Wagnersche Tradition fort. Strauss hatte diesen Einakter 1909 nach einem Libretto von Hugo von Hoffmannsthal über die griechische Tragödie von Sophokles komponiert.

Die Titelrolle wird die Sopranistin Christine Goerke übernehmen, die auch am 11.06. bereits im Strauss-Jubiläumskonzert in Dresden unter Christian Thielemann gesungen. Neben ihr stehen in den weiteren Hauptrollen Melanie Diener (Chryzothemis), Ewa Podleś (Klytaemnestra) auf der Bühne. Das polnische Ensemble Camerata Silesia der Katowice City Singers übernimmt den Chorpart.

Das Konzert kann live im Internet angehört werden. Die Übertragung beginnt um 19.30 Uhr.

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Neue CD: Mozart Requiem

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„Selten fügen sich bei Mozartzs Requiem die vielen Dinge derart glücklich und ausgewogen zusammen, wie bei dieser Einspielung unter Alexander Liebreich.“ (Karsten Blüthgen, Chorzeit)

Das Requiem KV 626 und das Ave verum corpus KV 618 zählen zu den populärsten Werken Wolfgang Amadeus Mozarts und zeugen von unglaublicher musikalischen Reife des gerade einmal 35jährigen Komponisten. Der vielfach ausgezeichnete Chor des Bayerischen Rundfunks präsentiert diese beiden Spätwerke aus Mozarts Todesjahr 1791 gemeinsam mit dem ebenso renommierten Münchener Kammerorchester unter Alexander Liebreich und den berühmten Solisten Nuria Rial, Marie-Claude Chappuis, Christoph Prégardien und Franz-Josef Selig. Das von Mozart unvollendet hinterlassene Requiem erklingt in dieser Aufnahme in der Fassung des amerikanischen Musikwissenschaftlers Robert D. Levin.

8. Münchener Aids-Konzert

Am 9. Mai begrüßt das Münchener Kammerorchester beim Münchener Aids-Konzert gleich vier Solisten von Weltrang: Den Auftakt bildet die große bulgarische Mezzosopranistin Vesselina Kasarova. Die international gefeierte Ausnahmesängerin verzaubert das Publikum mit Arien aus der Oper „Mitridate“, die von Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von 13 Jahren komponierte.
Jan Lisiecki begeistert im Anschluss mit dem zweiten Klavierkonzert von Frédéric Chopin. Der erst 19-jährige kanadische Klavier-Shooting-Star mit polnischen Wurzeln wurde unlängst von der New York Times für seinen Reichtum an „musikalischen Nuancen, Farben und Phantasie“ gepriesen.
Vielseitig und witzig-virtuos zeigt sich Håkan Hardenberger. Der norwegische Künstler, der „brillanteste, subtilste Trompeter der Welt“ (The Times), besticht mit dem Concertino für Trompete, Klavier und Streichorchester des Franzosen André Jolivet.
Einen krönenden Schlusspunkt setzt Maximilian Hornung mit seiner Interpretation des Cello-Konzerts von Robert Schumann. Der gebürtige Augsburger zählt zu den international interessantesten Instrumentalisten seiner Generation.
Begleitet werden die Gastsolisten vom Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Liebreich.

Der gesamte Erlös des Konzerts geht an die Münchner Aids-Hilfe e.V., die als erste Institution dieser Art in Deutschland seit mehr als 25 Jahren eine vorbildliche Arbeit bei der Bekämpfung der Krankheit, der Aufklärung der Öffentlichkeit und der Betreuung der Betroffenen leistet.

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Beethovenfestival Warschau unter dem Motto “Beethoven und die Freiheitsidee”

Am Mittwoch, den 16. April 2014 dirigiert Alexander Liebreich das Polnische Radiosinfonieorchester Katowice beim 18. Beethovenfestival in Warschau. Das Motto des diesjährigen Festivals ist: Beethoven und die Freiheitsidee. Die Organisatoren betonen die Bedeutung Beethovens als einer der ersten Komponisten dessen Werke und künstlerisches Handeln die Ideen der Freiheit – geprägt durch die Zeit der Aufklärung und der Französischen Revolution – reflektieren. Auf dem Programm stehen die 2. Symphonie von Ludwig van Beethoven, Alfred Schnittkes Kantate „Seid nüchtern und wachet“ und das Stabat Mater für a capella Chor von Giovanni Pierluigi da Palestrina – aufgeführt von dem Chor Silesia Singers Ensemble aus Katowice. Die Solisten sind Margarete Joswig (Mezzo-Sopran), Artur Stefanowicz (Countertenor), Markus Schaefer (Tenor) und Krzysztof Szumański (Bariton).

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MKO und RIAS Kammerchor führen gemeinsames Auftragswerk von Sciarrino auf

Am Dienstag, den 8. April dirigiert Alexander Liebreich die beiden Ensembles in Berlin zum Auftakt eines dreijährigen Projektes:

Nach dem erfolgreichen Aufeinandertreffen bei Konzerten im Herbst 2011, bei denen die Uraufführung der Totenmesse des armenischen Komponisten Tigran Mansurian dem Requiem von Mozart gegenübergestellt wurde, bestellten Chor und Orchester gemeinsam Werke bei drei der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart: Salvatore Sciarrino, Pascal Dusapin und Georg Friedrich Haas. Ermöglicht werden die Kompositionsaufträge von RIAS Kammerchor und Münchener Kammerorchester durch die Finanzierung der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Die Werke werden zwischen 2014 und 2016 jeweils im Frühjahr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie ihre Uraufführung erleben und anschließend in der Abonnementreihe des Münchener Kammerorchesters im Prinzregententheater zu hören sein sowie auf mehreren Tour-Stationen im In- und Ausland. Gewichtige Werke von Franz Schubert, Maurice Duruflé und Ludwig van Beethoven ergänzen die Programme. Es dirigiert jeweils Alexander Liebreich, Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters.

„Alle drei von uns beauftragten Komponisten haben eine besondere Affinität sowohl zum Medium Chor als auch zu den spezifischen Möglichkeiten der Streichinstrumente, die in allen Werken das Zentrum der Orchesterbesetzung bilden werden“, sagt Liebreich, der Initiator der Kooperation. „Haas und Sciarrino hatten beide bereits Werke für das Münchener Kammerorchester geschrieben; zu Dusapin habe ich selbst seit Jahren eine enge Verbindung.“ Ganz bewusst würden die Novitäten im Kontext kanonisierter Werke präsentiert, so der Dirigent: „Beide Ensembles verbindet die Ästhetik eines schlanken, aber in seiner Gestaltung hochintensiven Klangs. Nach dem ersten Projekt mit Mansurian und Mozart war es mein großer Wunsch, dass eine Reihe von Komponisten genau für diese beiden Ensembles im Sinne einer Gegenüberstellung von ‚Alt‘ und ‚Neu‘ schreiben wird. Es ist für mich ein Traum, dass dies nun in Erfüllung geht.”

Mehr Informationen zum Konzert am 8. April

Eröffnungskonzert des Tongyeong International Music Festival in neuer Konzerthalle

Nach siebenjähriger Bauzeit  wird die neu erbaute Konzerthalle an der Südküste Koreas am Freitag, den 28. März mit dem Eröffnungskonzert des Tongyeong International Music Festival offiziell eingeweiht. Mit 1.300 Sitzplätzen ist die Konzerthalle die viertgrößte in Korea. Die Architektur des fünfstöckigen Baus, der auf einem Hügel über dem Meer steht, stellt zwei aufsteigende Möwen dar.

Unter der Leitung von Alexander Liebreich spielt das Festivalorchester neben einem Werk von Isang Yun, zu dessen Ehren das Festival gegründet wurde, Brittens Four sea interludes from Peter Grimes und Debussys La Mer. Die Solistin des Abends ist die Pianistin Yoleum Son mit dem Klavierkonzert G-Dur von Ravel.

Link zur Website des Tongyeong International Music Festivals

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Der Fotograf Bartek Barczyk “erzählt” von NOSPR und MKO – Ausstellungseröffnung in München

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Rehearsals with NOSPR

Am 5. März wird in München eine Ausstellung mit Fotografien vom MKO des polnischen Star-Fotografen Bartek Barczyk feierlich eröffnet. Sie ist vom 6. bis 22. März 2014 in der Galerie f5,6 in der Ludwigstrasse 7, München zu sehen. Bartek Barczyk ist als Fotograf für das Nationale Symphonieorchester des polnischen Rundfunks tätig, er hat das erste Jahr Alexander Liebreichs in Katowice in festgehalten:

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Live im Polnischen Radio: Bruckners 5. Sinfonie

Das Konzert mit dem Nationalen Rundfunksinfonieorchester Polen am Freitag, den 28. Februar um 19.30 Uhr wird live im Polnischen Radio übertragen. Alexander Liebreich dirigiert Luigi Nonos “Incontri” und die 5. Sinfonie von Anton Bruckner. Per Livestream kann das Konzert hier gehört werden.

Live im Deutschlandradio: Mendelssohns “Italienische” und Mozart mit Mustonen

Das erste Konzert im neuen Jahr mit dem Nationalen Rundfunksinfonieorchester Polen überträgt Deutschlandradio Kultur live am 10. Januar 2014 ab 20:03 Uhr. Auf dem Programm stehen Panufniks Concerto festivo, Mozarts Klavierkonzert KV 503 sowie die Italienische Sinfonie von Mendelssohn. Der Solist des Abends ist Olli Mustonen. Nähere Informationen gibt es hier.

Oedipe an der Oper Frankfurt “Großartig ist das!” (FAZ)

Oper Frankfurt im Dezember und Januar 2013/14: Oedipe von George Enescu

produziert von Thiemo Hehl

„Großartig ist das – und hätte gut und gerne doppelt so lange dauern dürfen“

Christian Wildhagen, FAZ, 10.12.13, © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv

“Liebreich leads a performance of concentrated intensity, played with conviction.”

George Loomis, The New York Times 17.12. 13

Alexander Liebreich und Münchener Kammerorchester verlängern Zusammenarbeit

Das Münchener Kammerorchester und sein Chefdirigent und Künstlerischer Leiter Alexander Liebreich haben sich auf eine erneute Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis 2016 geeinigt. Alexander Liebreich übernahm sein Amt im Herbst 2006 und feierte mit dem für seine innovative Programmatik und außergewöhnliche Klangkultur vielfach ausgezeichneten Orchester international große Erfolge.

„Für mich ist es ein Vergnügen und eine Herausforderung, die Arbeit mit diesem außergewöhnlichen Ensemble weiterzuführen,“ so Liebreich nach der Vertragsunterzeichnung.

Alexander Liebreich ist neben seiner Tätigkeit in München seit 2012 auch Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks.

Wiener Musikverein: In höchstem Maße virtuos

“Wie virtuos aber das Orchester selbst ist, zeigte sich nach der Pause bei Beethovens 4.Symphonie. An sich schon schwierig, wagte sich Liebreich mit einer fast schon mutig zu nennenden, minimalen Besetzung an das Werk heran. Vom ersten Ton an glasklare Transparenz, die so manches wieder hörbar macht, das in großen Orchestern gern einmal in der Klangwolke verschwindet, gepaart mit höchster Präzision und sauberstem Spiel, was besonders bei Naturhörnern und -trompeten ein großes Lob verdient, dem jedoch auch die Holzbläser (Flöte, Oboe, Klarinette) und alle übrigen kaum nachstanden. Bravo!”
Lesen Sie die ganze Rezension von Dominik Lepuschitz hier.

 

 

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