Atmosphärisch und dramatisch

Midsummernights dream coverDie neue CD von Alexander Liebreich mit dem Münchener Kammerorchester ist von der Kritik hervorragend aufgenommen worden. Die Einspielung von Mendelssohns Sommernachtstraum und der “Italienischen” 4. Sinfonie wird von Concerti als “Atmosphärisch und dramatisch” gelobt. Und das rbb kulturradio wählte die Aufnahme zur CD der Woche und schreibt auf der Website:

“Sinnlich und packend zugleich klingt Mendelssohns Musik in dieser Aufnahme. Durch die kammermusikalische Besetzung wirken die beiden großen Werke luftig und transparent. Und so hat Alexander Liebreich mit seinem Münchner Kammerorchester ein neues Licht auf diese beiden so unendlich oft gespielten Stücke geworfen: erfrischend und zeitgemäß.”

Die beiden Rezensionen sind hier zu lesen:
www.concerti.de
www.kulturradio.de

„… alles ist Singen.“

pascaldusapin Der französische Komponist Pascal Dusapin feiert am 29. Mai 2015 seinen 60. Geburtstag und kommt nur wenige Tage später für eine Uraufführung mit dem RIAS Kammerchor und dem Münchener Kammerorchester nach Berlin. Im Mittelpunkt stehen bei seinem neuen Werk keine Mythen oder Dramen, wie in Dusapins insgesamt acht Opern, sondern ein tiefsinniges Zwiegespräch aus dem frühen Mittelalter über Wesen und Sinn des Lebens: Disputatio für Chor, Glasharmonika, Schlagwerk und Streichorchester.

„Die Disputatio ist eine Übung in Form eines Dialogs zwischen Meister und Schüler, die auf Prinzipien des Rätsels, des Spiels und der Fabel beruht und dazu dient, den Schüler zum Nachdenken über seinen Gebrauch der Sprache anzuregen und ihn an die theologischen Fragen heranzuführen. Ich liebte diesen eigenartigen Text mit seinem originellen Bildungs- und Gedankenansatz sofort und habe lange überlegt, wie ich ihn würde verwenden können. Der gemeinsame Auftrag des RIAS Kammerchores und des Münchener Kammerorchesters gab mir den idealen Rahmen für die Komposition.“ Chormusik spielt in Dusapins Werk seit langem eine wichtige Rolle, sei es a cappella, in Verbindung mit einem Orchester oder in der Oper. „Für die Stimme zu schreiben erscheint mir ebenso natürlich wie zu atmen“, erklärt Dusapin. „Ehrlich gesagt mache ich beim Komponieren gar keinen Unterschied mehr zwischen Instrument und Stimme – alles ist Singen…“.

Den RIAS Kammerchor und das Münchener Kammerorchester verbindet neben ihrem vergleichbaren Klangideal auch ihr gemeinsames Engagement für die Gegenwartsmusik. 2014 realisierte der Dirigent Alexander Liebreich seinen Wunsch, jedes Jahr einen Komponisten damit zu beauftragen, für diese beiden Ensembles im Sinne einer Gegenüberstellung von „Alt“ und „Neu“ zu schreiben. Nach einer Uraufführung von Salvatore Sciarrino im Frühjahr 2014 erlebt dieses Jahr am 6. Juni um 20 Uhr Disputatio von Pascal Dusapin seine Uraufführung in der Berliner Philharmonie. Auf dem Konzertprogramm außerdem: das Geistlichen Lied op. 30 von Johannes Brahms und das Requiem op. 9 von Maurice Duruflé in der selten zu hörenden Fassung für Chor und Kammerorchester aus dem Jahr 1961. Das Konzert wird von Deutschlandradio Kultur live übertragen. Weitere Aufführungen finden am 8. Juni in der Cité de la Musique in Paris sowie am 11. Juni im Prinzregententheater in München statt.

Kultura Natura startet!

Heute beginnt das Festival Kultura Natura in Katowice mit dem Eröffnungskonzert, auf dessem Programm Arnold Schönbergs Gurre-Lieder stehen. In den nächsten acht Tagen treten in der neuen Konzerthalle in Katowice renommierte Künstler wir Sir András Schiff, Miklós Perényi und die London Sinfonietta mit Programmen auf, die unter dem Motto “Metamorphosen” zusammengestellt wurden. Künstlerischer Leiter ist Alexander Liebreich. Er selbst tritt am 19.5. mit dem Münchener Kammerochester und dem RIAS Kammerchor sowie am 24.5. mit dem Nationalen Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks auf.

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Hauskonzert des Kuss-Quartett im Vorfeld zu Kultura Natura

Das Festival Kultura Natura in Katowice beginnt am 14. Mai. Im Vorfeld hatten das Goethe-Institut und die Veranstalter zu dem “Ein Konzert bei Dir zu Hause” aufgerufen, bei dem es ein privates Konzert des Berliner Kuss-Quartetts zu gewinnen gab. Die glücklichen Gewinner waren Anna und Maciej Wcisło, bei denen das Kuss-Quartett Mitte April vor einem begeisterten Publikum aus Freunden und Familie auftrat. 

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9. Münchner AIDS-Konzert

Bereits zum neunten Mal dirigiert Alexander Liebreich am 19. März das jährliche Münchner AIDS-Konzert. Er hatte selbst in der Saison 2006/2007 gemeinsam mit dem Münchner Kammerochester diese Initiative gegründet und konnte auch für das diesjährige Konzert hochkarätige Kollegen überzeugen, für den guten Zweck ohne Gage aufzutreten: Den Auftakt bildet die Violinistin Arabella Steinbacher mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms; Mark Padmore singt Georg Friedrich Händels Arien aus den Oratorien „Esther“, „Samson“ und „Jephtha“ und Martin Stadtfeld spielt Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur.

Auch in diesem Jahr geht der Erlös des Konzerts zu Gunsten der Münchner Aids-Hilfe e.V., die als erste Institution dieser Art in Deutschland seit mehr als 30 Jahren eine vorbildliche Arbeit bei der Bekämpfung der Krankheit, der Aufklärung der Öffentlichkeit und der Betreuung der Betroffenen leistet. Spendenzweck 2015 ist erneut der „Hilfsfond der Münchner Aids-Hilfe“ aus dem in Not geratenen Betroffenen der Krankheit finanziell unter die Arme gegriffen wird. Gleich ob eine warme Mahlzeit, die Zuzahlung zu lebenswichtigen Medikamenten oder die Begleichung der Telefonrechnung – der Hilfsfond setzt dort an, wo individuelle Hilfe von Nöten ist.

Weitere informationen finden Sie unter www.m-k-o.eu und www.muenchner-aidshilfe.de.

Zum Konzertkalender

Im BR Fernsehen: “bergheimat” mit Alexander Liebreich

Die Reihe “bergheimat” im br Fernsehen begleitet prominente Persönlichkeiten in “ihre” Bergwelt und zeigt, was für sie Heimat bedeutet. Am 4. Januar 2015 um 16 Uhr ist dies Alexander Liebreich.

bergheimat Alexander Liebreich

„Ob Mahler, Brahms oder Strauss – sie alle hatten Rückzugsorte in den Bergen, wo sie sich inspirieren ließen für ihre großen Kompositionen“, sagt Alexander Liebreich. „Nicht nur die majestätische Weite, die Stille und Erhabenheit der Berglandschaften, auch die besondere Akustik, die einzigartigen Klangwelten fanden Einzug in ihre Musik. Um das als Dirigent verstehen zu können, muss man vertraut sein mit diesen Naturräumen“.

Obwohl er viele Monate im Jahr im Ausland unterwegs ist, ist München sein Lebensmittelpunkt geblieben. Von hier fährt er so oft er kann in die Berge. Zum Langlaufen nach Bayrischzell, zum Wandern ins Werdenfelser Land, für längere Urlaube nach Südtirol. Um Kraft zu schöpfen – sowohl seelisch als auch körperlich.

„Man muss auch physisch fit sein und lernen, wie man seine Energie einteilt“, sagt Liebreich. „Ich bin fasziniert vom Skispringen. Ein Abend auf der Bühne lässt sich durchaus mit einem Sprung von der Schanze vergleichen: Man bereitet sich sehr lange auf ein Konzert vor und muss dann für eine kurze Zeit hoch konzentriert alle Kräfte sammeln, um Höchstleistungen zu erreichen. Und wenn der Sprung oder das Konzert dann gelingt, kann es diesen magischen Moment des Schwebens geben.“

Diesen magischen Moment erleben wir in dem Film mit Alexander Liebreich sowohl beim Skispringen-Weltcup in Zakopane als auch beim Eröffnungskonzert des spektakulären neuen Konzertsaals in Kattowitz. In der Hohen Tatra in Schlesien, in den bayerischen Alpen, auf dem Säntis in Appenzell: Alexander Liebreich nimmt uns mit in seine ganz unterschiedlichen Berg- und Klangwelten.

Katowice Kultura Natura

Ein Festival für Katowice

Natürlich gibt es Festivals in großen Städten. Die Stadt Warschau ist seit vielen Jahrzehnten unzertrennlich verbunden mit dem Namen des Festivals „Warschauer Herbst“. Auch haben Festivals wie das „Beethoven-Festival“ oder „Chopin und sein Europa“ und eine ganze Reihe andere Musikereignisse in der polnischen Hauptstadt schon seit langem hohes internationales Ansehen gewonnen. Trotzdem spielen kleinere und mittlere Städte für Festivals eine besondere Rolle, denn die Wahrnehmung, die Konzentration und die Verwurzelung ist dort eine andere. Die Stadt Katowice eignet sich ganz besonders für ein Musikfestival. Die schlesische Metropole besitzt eine einzigartige Musiktradition mit herausragenden Persönlichkeiten, Orchestern, Ensembles, Instrumentalisten und Komponisten.

Allein die äußere Veränderung der Stadt ist es nicht, es ist vor allem die kulturelle Metamorphose, die uns beeindruckt: eine deutliche und zugleich sensible Wandlung in verschiedenen Bereichen, die aber ganz bewusst auf die Bewahrung ihrer Wurzeln Wert legt und sich ihrer eigenen Traditionen zutiefst verpflichtet fühlt. Diese besondere Metamorphose findet seit Jahren in weiten Teilen des Landes statt und am Neubau des Konzertsaals in Katowice wird sie derzeit besonders deutlich. In diesem Jahr ist einer der besten Konzertsäle Europas entstanden, nicht nur akustisch, sondern mehr noch atmosphärisch.

Metamorphose bedeutet Leben.

Die „Metamorphose“ ist ein wesentlicher Baustein musikalischer Form, ein unentbehrliches Parameter der Entwicklung einer Komposition. Das kreative Prinzip, ausgehend vom einzelnen Motiv ein symphonisches Ganzes zu schaffen, ist Sinnbild der musikalischen Metamorphose.  Aus wenigen Tönen wird durch Wiederholung, Variation, Entwicklung, Fortspinnung, Verbreiterung, Umkehrung und vieler anderer Mittel ein organisches Ganzes komponiert, welches sich stets in Bewegung und Veränderung befindet. Nur dadurch hat man immer das Gefühl sinnvoller Geschlossenheit und ein intensives „Jetzt-Erleben“. Denn ganz selbstverständlich ist unser intensives Lebensgefühl geprägt vom Wesen der Veränderung. Und Musik lässt sich nur so als spannend und intensiv empfinden. Im Umkehrschluss lässt uns Stagnation und stereotype Wiederholung kalt und unberührt zurück.

Am 15. Mai 2015 wird zum ersten Mal das Festival „Katowice Kultura Natura“ eröffnet. Das Ausnahme-Werk „Gurre-Lieder“ von Arnold Schönberg zeigt ein Extrem eines Komponisten, der vielleicht wie kein anderer eine radikale Metamorphose in seinem kreativen Schaffen vollzogen hat.

Das Musik-Festival „Katowice Kultura Natura“ muss ganz selbstverständlich Werke der Moderne neben klassisches Repertoire stellen, Kammermusik, Vokales und Symphonische Werke vereinen, und internationale Musiker von Weltrang zusammen mit Spitzenensembles der Stadt präsentieren. Authentisch und ohne Prätention, so wie die Stadt Katowice sich uns allen präsentiert.

Es ist mir eine besondere Freude, Sie dazu einladen zu dürfen.

Alexander Liebreich

“…sein persönliches Meisterstück!” Debüt beim Sinfonieorchester Basel

Alexander Liebreich begeisterte bei seinem Debüt beim Sinfonieorchester Basel am 3. Dezember 2014 die Kritiker. Einige Ausschnitte aus dem Artikel auf der Online Plattform “Online Merker”.

“Dank des äusserst präzisen Dirigats von Alexander Liebreich gelingt dem SOB eine klanglich differenzierte, spannende und mitreissende Interpretation von Furrers faszinierendem Stück.”

“Miklòs Perényi begeistert und berührt mit sensiblem, fein phrasiertem, hoch emotionalem Spiel. Dirigent Liebreich ermöglicht mit seinem erneut klaren und eindeutigen Dirigat ein nachhaltiges, musikalisches Erlebnis der Sonderklasse!”

“Mit der Brahms-Sinfonie liefert Maestro Liebreich sein persönliches Meisterstück des Abends: Glasklar und eindeutig gibt er seine Einsätze, geht mit dem ganzen Körper mit und zeigt somit mehr als nur deutlich auf, in welcher Klangfarbe und –stimmung die Musik ertönen soll. Alleine aus seiner Dirigiergestik hätte ein Kenner – auch ohne nur eine Note zu hören – erkennen können, welches Werk hier dirigiert wird – fantastisch!”

Die gesamte Rezension ist hier zu lesen: www.der-neue-merker.ch

Erfolgreiches CD Debut: Süddeutsche, Spiegel und MDR empfehlen Aufnahme mit NOSPR bei Accentus

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“Die ungemein farbgesättigten, stilistisch vielgesichtigen und in ihrer Anlage komplexen Werke vermögen Liebreich und seine Musiker so subtil wie nuanciert auszuleuchten. Bei eindrücklicher Arbeit am Detail rückt der Blick auf die Architektur des Ganzen niemals in den Hintergrund.”  (Martin Hoffmeister – MDR Figaro)

“Fürs gemeinsame CD-Debüt haben Polens Nationaler Rundfunk und sein Dirigent Alexander Liebreich eines der stärksten Stücke des 20. Jahrhunderts gewählt: Lutosławskis Opus von 1954 überhöht Volkstümliches mal perkussiv, mal melodisch bis zu choralhafter Monumentalität.”  (Johannes Salzwedel – Kulturspiegel 2/2015)

“Mit starken Stücken zweier Epochen: Witold Lutosławskis neoklassizistisch hingezirkeltem Konzert für Orchester von 1954, das sich auf Bartóks gleichnamige Partitur bezieht und durch die Brillanz seiner Klangfarben und Formenlogik beeindruckt sowie durch die Suggestivität meisterlicher Orchesterkunst.”  (Wolfgang Schreiber – Süddeutsche Zeitung, 13. Januar 2015)

Schwelgen in Wärme und Glanz

Am 21. November 2014 kehrte Alexander Liebreich für ein Gastdirigat an die Hochschule für Musik und Theater München zurück. Gemeinsam mit dem Hochschulsinfonieorchester führte er in einem Benefizkonzert des Vereins Live Music Now! die 44. Sinfonie von Joseph Haydn, Meditation von Toshio Hosokawa und Gustav Mahlers 4. Sinfonie auf. Die Solistin des Abends war Christiane Karg.

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Die Süddeutsche Zeitung schrieb in ihrer Rezension:

“Alexander Liebreich ist mehr Tänzer als Dirigent und zeigt genau, wie er sich den Klang vorstellt. Diese direkte Kommunikation tut der Musik gut: Das Wechselspiel zwischen Furioso und Innehalten gelingt im Kopfsatz spannungsreich und sauber verwoben.”

“In Gustav Mahlers vierter Sinfonie zeigen sich die Streicher intonationssicher und schwelgen in Wärme und Glanz.”

Milica Djordjević: “I put my dark and anxious side on paper…”

Das Münchener Kammerorchester hat ein Werk bei der Komponistin Milica Djordjević (*1984) in Auftrag gegeben. Anselm Cybinski, der beim MKO für die Konzertplanung zuständig ist, sprach mit ihr über das Werk ›Sky limited‹, das am 9. Oktober 2014 beim 1. Abonnementkonzert des MKO im Prinzregententheater seine Uraufführung erleben wird: Zum Interview auf der Seite des Münchener Kammerorchester

Das komplette Interview als pdf zum Download 

Mit dem NOSPR und Krystian Zimerman auf Tournee

Gemeinsam mit dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks Katowice geht Alexander Liebreich im September auf Tournee. Neben dem Dvořák Festival in Prag wird es Konzerte in der Kölner Philharmonie, im Stadttheater Aschaffenburg bei den Settimane Musicale in Ascona/ Locarno, in Vaduz und beim Festival MITO SettembreMusica in Lingotto und Mailand geben. Als abschließender Höhepunkt wird am 1. Oktober die neue Konzerthalle des Orchesters in Katowice feierlich eröffnet.

Krystian Zimerman High Res 2 - credit Kasskara and DGG

Der Solist ist bei fast allen Konzerten ist Krystian Zimerman. Der Pianist, der sich auf 50 Konzerte im Jahr beschränkt, spielt Beethovens 5. Klavierkonzert. Zimerman nahm einst mit Bernstein die Gesamteinspielung aller Beethoven Klavierkonzerte in Angriff, die er nach dem Tod Leonard Bernsteins als Pianist und Dirigent der noch ausstehenden Konzerte beendete.

In Aschaffenburg wird Lise de la Salle Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 spielen.

Neben dem Beethoven Klavierkonzert stehen Lutos ławskis Musique funèbre und die erste Symphonie von Johannes Brahms auf dem Programm der Tourneekonzerte.

Debüt in der Suntory Hall in Tokyo

Am 21. August dirigiert Alexander Liebreich erstmals in Tokyos Suntory Hall. Die Konzerthalle gehörte zu den ersten Spielstätten, bei denen die Firma Nagata Acoustics für die Umsetzung der Akustik verantwortlich war. Aktuell ist das Unternehmen und sein Direktor Yasuhisa Toyota mit der Akustik der neuen Konzerthalle des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks beschäftigt, die Alexander Liebreich gemeinsam mit dem Orchester am 1. Oktober eröffnet.

Das Konzert des Tokyo Symphony Orchetra steht im Zeichen des Komponisten Pascal Dusapin. Eine Uraufführung des von der Suntory Hall in Auftrag gegebenen Werkes „Wenn du dem Wind…“ sowie die Japanische Erstaufführung von Quatuor VI „Hinterland“ für Streichquartett und Orchester stehen auf dem Programm. Den Part des Streichquartetts übernimmt das Arditti Quartett, mit dem der Komponist eng zusammen arbeitet. Mit Christophe Bertrands „Mana“ kommt ein weiteres Stück erstmals in Japan zur Aufführung. Abgerundet wird das Programm mit dem Werk “Tapiola” von Jean Sibelius.

Im Anschluss an den Abend in der Suntory Hall wird Alexander Liebreich gemeinsam mit Yasuhisa Toyota nach Katowice reisen, um dort die Feinabstimmung der Akustik in der neuen NOSPR Concert Hall vorzunehmen.

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Alexander Liebreich dirigiert das Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten findet in diesem Jahr im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt. Solist ist der Preisträger in Residence des Festivals Igor Levit. Bekannt für seine tiefe musikalische Verbundenheit zum Werk von Beethoven, spielt er dessen 3. Klavierkonzert, das 1803 in Wien vom Komponisten am Klavier uraufgeführt wurde. Begleitet wird Igor Levit vom Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Alexander Liebreich, das eingangs Pendereckis Threnos spielt – eine Art Klagelied für Streicher, die der polnische Komponist den Opfern der Atombombe von Hiroshima widmete. Die 1. Sinfonie von Brahms, mit der er in der Tradition Beethovens steht und dennoch eine eigene Tonsprache entwickelte, beschließt das Konzert. Danach laden der Bundespräsident und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam zu einem Empfang.

Die im Kartenpreis enthaltenen und darüber hinaus eingeworbenen Spenden kommen der Arbeit der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm (Usedom) zugute.

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